Psychischer Stress - Stimmungsschwankungen

Wer Stress hat, kann nicht abnehmen.

Unter Ernährungsmedizinern gibt es einen bekannten Lehrsatz:  "Wer depressiv ist, kann nicht abnehmen". Fast jeder Mensch kennt das "Frustessen". Das Gehirn verbraucht bei Stress und schlechter Laune nicht nur viel mehr Energie als sonst, sondern auch unterschiedliche Botenstoffe. Aber auch hier bedingen sich Ursache und Symptom gegenseitig. Wer sich zu dick fühlt, ist unglücklich. Und wer unglücklich ist, hat mehr Hunger. Wissenschaftlich ist fast immer ein Mangel an gewissen Botenstoffen im Gehirn Ursache für eine niedergeschlagene Stimmung. Zu wenig Aminosäuren (z.B. Tryptophan), zu wenig B-Vitamine, aber auch Omega-3-Fettsäuren. Selbst für Darmprobleme (kranke Darmflora) ist nachgewiesen, dass sie Depressionen fördern! Diesen Kreislauf kann man unterbrechen oder vermindern, indem man diesen Mangel ausgleicht und die natürlichen Stoffe zuführt. So kann man eine deutliche Besserung erreichen, ohne Psychopharmaka mit all ihren Nebenwirkungen einzunehmen.

Empfohlene Lebensstil-Änderung

Die wahrscheinlich wichtigste Verbesserung Ihres Gemütszustandes, die Sie selbst bestimmen können, erreicht man durch regelmäßige Bewegung. Keine Extrembelastung, sondern regelmäßige, Ausdauer fördernde Bewegung. Dazu viel Gemüse (Ballaststoffe und Antioxidantien) und Vollkornprodukte. Ein radikaler Verzicht auf Kohlenhydrate ist nicht zu empfehlen. Mit dem Verzicht auf Kohlenhydrate lässt zwar erst einmal toll abnehmen. Auf Dauer steigen dadurch aber Stresshormone wie Cortison an. Fetter Seefisch ist ideal, um die Speicher an Omega-3-Fettsäuren aufzufüllen. (Achtung Kalorien: Bei Übergewicht sind eher Omega-3-Kapseln zu empfehlen.)

Orthomolekulare Empfehlung

Zur Basisabsicherung ein Multivitaminpräparat, das speziell auf „Stress“ ausgerichtet ist . Dazu viele Omega-3-Fettsäuren.

Was kann ich erwarten?

Zunächst einmal eine Verbesserung der eigenen Stimmung. Dies führt per se nicht zu einer Abnahme. Aber jede Änderung der Ernährung fällt leichter, weil man weniger zum Frustessen neigt. Wenn dieses „Frustessen“ Ihr Problem ist, kann es zu einer deutlichen, langfristigen Abnahme kommen.