Die patentierte Premium-Folsäure Metafolin®

Etwa 80 % der Deutschen haben einen Folsäuremangel. 79 % der Männer und 86 % der Frauen nehmen zu wenig Folsäure (Folate) zu sich. Die durchschnittliche Zufuhr liegt dabei deutlich unter der empfohlenen Zufuhr von 400 μg. Auch eine Supplementation mit Folsäure kann diesen Mangel in vielen Fällen nicht ausgleichen. Warum ist das so?

Wie werden Folsäure und Folate im Körper verwertet?

Folsäure steht für Pteroylmonoglutaminsäure und ist eine synthetische Verbindung, die in Nahrungsergänzungsmitteln eingesetzt wird. Folsäure wird besser resorbiert als die natürlichen, in der Nahrung vorkommenden Folate, da diese an bis zu sechs weitere Glutamatreste gebunden sind. Deshalb werden Folate aus der Nahrung nur zu etwa 50 % aufgenommen, die synthetische Folsäure jedoch fast zu 100 %. Nach der Aufnahme muss die synthetische Folsäure jedoch noch in ihre bioaktive Form überführt werden.

Diese bioaktive Form ist das L-5-Methyltetrahydrofolat (L-5-Methyl-THF). Es wird in Dünndarm und Leber in einem mehrstufigen Prozess gebildet. Der letzte Schritt dieser Synthese ist die Umwandlung von 5,10-Methyl-Tetrahydrofolat in L-5-Methyl-THF. Dieser Schritt ist von dem Enzym 5,10-Methylen-THF-Reduktase (MTHFR) anhängig.

50 % der Menschen können Folsäure und Folate nur unzureichend verwerten

Den letzten Schritt zur Umwandlung können ca. 50 % aller Menschen auf Grund einer Genveränderung nur unzureichend ausführen. Bei etwa 10 % ist die Aktivität dieses Enzyms sogar soweit vermindert, dass selbst durch höchste Gaben von Folsäure keine ausreichenden Folat-Spiegel erreicht werden können. Es handelt sich dabei um eine Punktmutation, bei der in der DNA Cytosin mit Thymin vertauscht ist. Diese Mutation geht mit einer bis zu 70 % gesenkten Enzymaktivität von MTHFR einher. Das Resultat ist eine verminderte Bildung von L-5-Methyl-Folat und ein erhöhter Homocysteinspiegel.

Die Lösung: Direkte Gabe von L-5-Methyl-Folat in Form von Metafolin®

Mit der direkten Gabe von L-5-Methyl-Folat, der bioaktiven Form von Folaten, kann der Weg über das beeinträchtigte Enzym umgangen werden. Dadurch kann eine ausreichende Versorgung sichergestellt werden, auch wenn die Genveränderung vorliegt. Der patentierte Rohstoff Metafolin® von Merck liefert genau diese bioaktive Form.

FormMed hat als einziges Unternehmen das Exklusivrecht, Metafolin® von Merck in seinen orthomolekular-medizinischen Präparaten zu verwenden und über ärztlich beratene Institute in Deutschland und Österreich anzubieten.

Metafolin® ist eine eingetragene Marke der Merck KGaA, Darmstadt/ Deutschland.